Freitag, 9. Mai 2014

Wandertag

Blick von unserer Pension auf den 3200 m hohen Vulkan Hasan Dagi
Ihlala-Tal-001

Ihlala-Tal-014

Ja, gestern war Wandertag! Mit dem Bus bis Selime zurück und von dort aus durch die Ihlara - Schlucht, ca 15 km und etliche Abstecher zu den Höhlenkirchen hinauf und wieder hinunter - zum Glück sind wir Stuttgarter Stäffele erprobt! Die Wanderung war echt super, die in den Fels gehauenen Kirchen und Klöster sind unglaublich, das Gestein ist schon weich, aber wie man ganze Hallen, Kirchenschiffe und Säulen aus dem Berg hauten kann, ist schon erstaunlich! Auf halber Strecke, gab es einen kleinen Ort, der inzwischen über eine Stichstraße erreichbar ist, dort haben wir Gözleme zu uns genommen, eine Art dünner Fladen, gefüllt mit Schafskäse, sehr lecker! Leider fing es dann an zu nieseln, aber das tat der Landschaft keinen Abbruch! Die Kirchen haben Fresken aus dem 11. und 12. Jahrhundert, leider sind sie ziemlich zerstört, erst durch strenge Moslems, die keine Abbildungen dulden und nun durch Touristen, die meinen sie müssen ihren Namen hineinritzen...., sehr bedauerlich.
Heute sind wir weiter Richtung Göreme , leider hatten wir widrige Windverhältnisse, gegen nachmittag wurde zwar die Richtung besser, der Wind blieb.
In Derinkuyu gibt es eine unterirdische Stadt für 3000 Personen auf 8 Stockwerken zu besichtigen- aus dem 7. Jahrhundert. Obwohl Höhlen ect. nicht so unsere Welt sind, wollten wir sie besichtigen. Aber - es war fürchterlich...so eng , teilweise konnte man nicht aufrecht stehen, enge Treppen führten in die Tiefe, nach 10 Minuten konnte ich nicht mehr...ich mußte zurück, Karl war auch nicht unglücklich darüber und so besichtigten wir die wenigen Räume im ersten Stock und verliesen das Verlies. Ich habe mir heute geschworen, daß das Thema Höhle entgültig abgehakt ist!! Natürlich war es auch hier unglaublich, daß man so eine Stadt wie Schweizer Käse in den Boden bauen kann. Jetzt sind wir in Göreme und haben Nachricht von Jessica und Hai, daß sie auch hier sind, die beiden haben Weihnachten mit uns gefeiert . Sie sind Australier auf Weltreise !! Kann es soclhe Zufälle geben?

Mittwoch, 7. Mai 2014

Ihlala Tal

Hutverkäufer im Bazar von Konya
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Tanz der Derwische
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Karawanserei in Sutanhani
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Gänseliesel in der Türkei
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Heute war ein Tag zum abhaken....schlechte Straße, Gegenwind, 40 km Baustelle bei 84 km Strecke, zum Schluß dann noch schlechtere Straße und Rampen, doch auch die ersten Anzeichen, daß Kappadokien und Göreme nicht mehr weit ist - diese schöne Landschaft entschädigt !
Konya ist eine interessante Stadt, wir haben gefühlte 100 Moscheen besichtigt, sind durch den Bazar geschlendert, haben Tee getrunken und das beste war, wir haben bei der Touristeninformation den Tipp bekommen, daß abends im Kültür Merkezi eine Derwischtanz Vorführung stattfindet - kostenlos, da gehen die Schwaben natürlich hin!
Grandios, faszinierend, genial - wir waren hin und weg! Da wir eine kurze Info über den Verlauf und Sinn des Tanzes bekamen war es noch interessanter, unglaublich wie man sich fast eine Stunde im Kreis drehen kann und noch Formationen zustande bringt!!
Auch die vielen Kinder , die der Darbietung bewohnten hatten ihren Spaß - an uns , teilweise waren wir von 40 Kindern umlagert, die "What's your name?- My name is Fatima oder Ahmet" und das sind die einfachen Namen, wir sind auf ca 40 Smartphons abgelichtet, seltsamerweise sind Touristen trotz Internet und Fernseher live interessant.
Vielleicht liegt es auch an uns....
Den gestrigen Tag sind wir weitergeradelt, zunächst an 15 km neu entstehendem Industriegebiet, unglaublich, ich kann mir nicht vorstellen welche hunderte von Firmen dort einziehen sollen! Vorbei an Ziegenherden, an Schafherden, dem überall verstreuten Müll und dazwischen die Sinti und Romafamilen in Zelten. Was für ein Leben, diese Kinder haben keine Chance, sehr depremierend. Am Abend kamen wir in Sultahani an, hier ist die größte und besterhaltenste Karawanserei , ein imposantes Bauwerk an der Seidenstraße. Ein sehr schönes Eingangsportal, riesige Räume für die Karawanentiere und Menschen, dicke Mauern, eine Moschee in der Mitte und kaum waren wir drin , kamen mindestens 10 Reisebusse und man hatte einen Eindruck, wie es in dieser Krawanserei vielleicht mal zugegangen ist! In einer einfachen Pension fanden wir ein Zimmer, der Chef hat uns gleich mal zum Raki eingeladen, daraufhin war das Zimmer schöner...! Na ja, nett war , daß ein junges Paar , ebenfalls mit Rädern kam, die beiden sind seit einer Woche unterwegs auf ihrer Fahrt nach Singapur - wir hatten also genügend Gesprächsthemen! Heute morgen sind wir dann zu besagtem Tag aufgebrochen und legen unser müdes und duchgerütteltes Haupt in eine nette, saubere Pension in Ihlala, morgen werden wir die Schlucht durchwandern und die 50 Höhlenkirchen besichtigen. Davon, dann im nächsten Bericht

Montag, 5. Mai 2014

Konya

Seydesehir , das geschäftige Städtchen am Fusse des Taurus, haben wir am Sonntagmorgen zeitig verlassen, da 94 km und die Ausläufer des Taurus vor uns lagen. Schneeberge im Blick radelten wir durch grüne Wiesen, Felder und Obstplantagen. Womit wir nicht gerechnet hatten, war der Rückenwind, wir flogen förmlich die Berge hinauf! Die Straße ist aber auch sehr gut, breit - meist vierspurig, kaum Verkehr, aber jedes (!) Auto hat uns ermunternd zugehupt und alle Insassen winkten! Nach der Hälfte der Strecke kam eine kleine Schlucht mit Göreme-ähnlichen Felsformationen, sehr, sehr schöne Landschaft und dannach änderte sich das Bild völlig! Steppe, Wüste, nackter Fels, kein Baum oder Strauch weit und breit - wenn man von den dünnen Bäumchen auf dem Grün- (eher Staub-) streifen absieht. Der inzwischen richtig warme Wind blies Staubwolken über die Straße, auch das eine sehr imposante Landschaft und ein imposanten Fahrgefühl! Der Rückenwind war uns treu und schob uns die Berge immer noch hinauf - bergab mußten wir allerdings bremsen, da er oft in solch heftigen Böen kam, daß ich das Rad nicht halten konnte, einmal mußte ich absteigen und das Rad richtig festhalten, weil es mich in Richtung Straße geblasen hat.
Dann tauchte Konya in dieser Steppe schemenhaft auf, das neue Wahrzeichen ist ein 42 Stockwerke hoher Glasturm mit Läden und Cafés - und das in dieser erzkonservativen Millionenstadt. Wir kamen über die "Halbhöhenlage " mit gr0ßen Parks, grünen Gärten und schönen Häusern in die Stadt, der Verkehr ist absolut überschaubar, hier hat noch lange nicht jeder ein Auto! Entweder sind Renault 12 unterwegs oder dicke BMW und Mercedes.
Nach 5 Stunden und einer Minute standen vor unserem Hotel! Es gab einen Begrüßungstee und wir haben ein sehr schönes Zimmer zu einem Innenhof, also sehr ruhig, wenn der Muezzin nicht gerade zum Gebet ruft, heute morgen dachte ich er steht neben meinem Bett- deshalb auch der Reisebericht um dies Uhrzeit.
Frisch geduscht und ordentlich gekleidet haben wir das Mewlana-Kloster, das der Derwische besichtigt. 1925, mit der Gründung der Türkei, wurde der Orden verboten, hat aber in der Bevölkerung großen Rückhalt, das Mausoleum des Ordensgründers Rumi ist hier. Es gibt einen deutschen Audioguide und es war sehr interssant in diese Geschichte , über die wir ja wenig wissen ,einzutauchen. Das Kloster liegt in einem schönen Rosengarten, die hier auf 1200m noch nicht blühen, Die Klosterzellen sind frisch renoviert und in manchen sind mit Wachsfiguren Szenen aus dem Leben der Derwische nachgestellt , in anderen sind kostbare, Bücher, Ölllampen, Kleidung ect ausgestellt - nur wenige Touristen verirren sich hierher und ganz mutige Mädchen fragten ,ob sie ein Bild mit uns machen dürfen.
Eine sehr schöne Klosteranlage mit einer großen und sehr schön bemalten Moschee.
Heute bleiben wir noch einen Tag in Konya, eine der ältesten Städte der Türkei, seit 5000 Jahren wird hier gesiedelt, die Seidenstraße führte hier vorbei, der Orient ist überall zu spüren und zu sehen,nicht zuletzt an den sehr verhüllten Frauen, wobei auch viele ohne Kopftuch unterwegs sind, es gibt 80 000 Studenten und auch in der Türkei sind mehr als die Hälfte weiblich. Andererseits ist Konya eine AKP Hochburg, es gibt kein Alkohol in Restaurants, laut Reiseführer aber jede Menge Bordelle, ich war sehr froh, als ich sah, daß unser Hotel kein Stundenhotel ist! So jetzt gehts zum Frühstück:Schafskäse in diversen Reifestadien, Oliven, Tomaten, Ei , Honig, Marmelade, manchmal Joghurt und sehr gutes Brot !
Dazu immer und überall sehr guten Tee, das wäre was für dich Heinz...!
Heute erkunden wir noch einige Moscheen und den Bazar - Bericht folgt!

On the road...
Konya-006

Im Melvana-Museum
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Grabstein mit "Turban"
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Samstag, 3. Mai 2014

über das Taurusgebirge

Unser erstes Selfie
Tauruspass-011

Unser Passphoto
Tauruspass-013

Freitag, 2. Mai 2014

Akseki

Die erste Taurusetappe haben wir richtig gut geschafft!
Akseki liegt 1150 m hoch und es ist ganz schön kalt hier oben.
Die Straße ist gut ausgebaut, wird an den Steilstellen immer Zweispurig und der Verkehr ist auch im Rahmen. Über 5 Pässe und Hochtäler zogen sich die 85 km, erst ging es über den Pass , dann fiel die Straße wieder bergab ins Tal und nach einer mäßigen Steigung im Tal gings dann wieder über einen Paß ins nächste. Da kamen schon ein paar Höhenmeter zusammen.
Die Ortschaften wurden immer kleiner , die Einwohnerzahl sank und die Ziegen wurden immer mehr! Die Berglandschaft ist schlichtweg ein Traum, Wälder soweit das Auge reicht,
Schluchten, Bäche und Flüsse -allerdings mit wenig Wasser, der Winter war hier auch zu mild- dann die kahlen 2800 m hohen Berggipfel des Taurus. Manchmal sah es aus wie in Tibet oder im chinesischen Hochland, wenn dann der Muezzin durchs Tal schallt, weiß man wieder wo man ist, und es passt so gut zu den Eindrücken!
Akseki ist weit weg von jeglichem Tourismus, es liegt 4 km von der Straße weg , ein richtiges , steiles Bergdorf. Wir haben ein nettes , sehr sauberes Hotel und soeben sehr guten Adanaspieß und gegrillten Hähnchenspieß, Reis , Bohnen und Salat gegessen, ok es lag an der mangelnden Verständigung, daß wir alles doppelt bekommen haben...zum Nachtisch haben wir noch Grießschnitten mit Zucker, Honig und Sirup spendiert bekommen.
Hoffentlich kommen wir morgen über die Berge!

Strassenszene auf der D 695
Akseki-0181

Ausblick aus unserem Hotelzimmer in Akseki
Akseki-029

Donnerstag, 1. Mai 2014

Side

Gestern war Transit angesagt, auf einer vierspurigen Straße mit viel Verkehr, die aber meist eine Standspur hatte, ging es 93 km von Antalya nach Side, zur Krönung hatte es auch noch heftigsten Seitenwind. Karl befürchtete schon, daß sich ein Sesamstrauch in seinem rechten Ohr ansiedelt!
Bei Perge regnete es sogar ein wenig und wie wir ein wenig ratlos dastehen und überlegen ob wir unterstehen oder weiterfahren, kam der sehr nette Jandarm und lud uns zu einem Tee ein! Da er sehr gut englisch sprach konnten wir uns sehr gut unterhalten, er wird bald Papa und hofft / weiß ,daß sein Sohn Eimir heißen wird. Seine Kollegen standen drumrum und stellten Fragen, die er übersetzte und umgekehrt - kurz, es war eine amüsante Stunde über dies und das. Währenddessen kamen Kollegen mit einigen stattlichen Hanfpflanzen. Den russischen Touristen bescheinigte er, daß sie einfach keine Tourismuskultur haben, da gibt's wohl oft Ärger....
Das Wetter wurde besser und wir besichtigten noch Aspendos, das ein riesiges guterhaltenes Theater hat, in welchem im Sommer Aufführungen stattfinden (Vergessen Sie Verona!). Auch ein Äquadukt ist noch recht gut erhalten und liegt äußerst malerisch in einem grünen Tal!
Die restliche Strecke radelten wir wieder auf unserer Schnellstraße und erreichten unsere sehr nette Pension. Die Frau kommt aus Dortmund und ihr hättet ihren Triumpf in ihrer Stimme hören sollen, als das Thema auf das Spiel Bayern gegen Real kam!!
Netterweise ließ sie uns ihre Waschmaschine benutzen und riechen jetzt wieder wie neu!
Nach ihren Tipp, wo man gut essen kann, fielen wir mit vollen Bäuchen ins Bett!!

Heute gönnten wir uns einen Day off, einen Ruhetag. Antik- Side ist eine so schöne alte Stadt am Meer mit so vielen schönen, malerischen Altertümern, daß wir uns die noch genauer ansehen wollten. So sind wir zu Fuß und mit dem Rad zum Theater, zur Agora, zu den Bädern und nach so viel Kultur noch ans Meer zum Touristen "angucken".
Wir haben den Tag auch zu unserer weiteren Planung genutzt und verlassen nun die Küste und radeln in Richtung Konya und Göreme,Kappadokien. Dazu müssen wir morgen über das Taurusgebirge...! Pässe mit 1600m erwarten uns, ihr werdet es lesen, ob wir es geschafft haben.

Side

Unser neuer Freund Sahin von der Gendarmerie in Aksu
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Unsere PANSIYON in Side mit Blick auf denApollo-Tempel
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Theater in Side
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Dienstag, 29. April 2014

Antalya

Nachdem wir gestern vergeblich den Campingplatz in Kemer gesucht haben, auf dem wir "damals" 1985 waren und nur große und größte Hotels gefunden haben, sind wir heute bis Antalya gekommen. Der Verkehr war weniger als erwartet und auch die beiden Tunnels (!) haben wir gemeistert....
Antalya ist wirklich eine tolle Stadt und die Altstadt ist süper und genau dort haben wir eine sehr schöne Pension gefunden, von einer Französin geleitet , die auch deutsch spricht. Karl erzählt ihr gerade , daß er 1975 hier war, sie kam 1974 hierher...eine Reise in die Vergangenheit!
Die Altstadt ist klein und wir haben alles Wichtige gesehen, auch in die Moschee durfte man während des Gottesdienstes, das war schon beeindruckend , wenn der Vorbeter, vorbetet , singt und im Wechsel kniet oder steht. Natürlich hat es sehr viele Touristen und ebensoviele Souveniershops und Teppichläden....heute waren wir im ersten und haben Tee getrunken mit dem Besitzer , der in FFM aufgewachsen ist, wir konnten ihm glaubhaft versichern, daß wir mit Rad keinen Teppich mitnehmen können, so hat er uns Geschichten aus seiner Jugend und aus seinem Leben erzählt, es hatte was von Shehezerade...
Das Museum war auch sehr, sehr sehenswert - ein wunderschönes Gebäude, alle Statuen, Vitrinen richtig gut ausgeleuchtet, eine sehr geschmackvolle und würdevolle Präsentation. Die meisten Funde sind aus Perge, da wollen wir morgen auf unserer Weiterreise hin.
Auch dem Volkskunde-Museum haben wir einen Besuch abgestattet: ganze Räume nachgestellt und Schaufensterpuppen in historischen Gewändern, die in Szene gestellt wurden. Hennabemalung der Braut, Rasur der Bräutigams, alte Photos von Straßenhändlern, alte Photos von Antalya - ganz alte , Karl hielt Ausschau ,ob er und Hans evtl irgendwo drauf sind!!
Im Moment sitzen wir im idyllischen Garten der Pension unter einer riesigen Palme, des weiteren ein Orangenbaum, Mispelbaum, Zitronenbaum, Rosen, Geranienhecken (!)...ein Traum, dieser Innenhof mitten in der verwinkelten Altstadt ein Oase der Ruhe.
Poetisch, gell?!
Zu unserer großen Freude haben wir eine Kneippe gefunden in der heute das CL Spiel übertragen wird, was will man da noch mehr!!

Blick auf die Altstadt von Antalya
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Sarkophag im Archaölögischen Müzeüm
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Karl und seine neuen Freunde
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Sonntag, 27. April 2014

Finike/Myra

Juhu Fenerbace ist Sampiyon und der Autokorso fährt unter unserm Hotelfenster vorbei-hoffentlich geht bald das Benzin aus...!
Wir hatten heute noch mehr zum Staunen - Myra, die Wirkungsstätte des Hl. Nikolaus, wie hat sich das verändert...seit wir vor 29 Jahren zuletzt hier waren. Karl kletterte damals mit Katharina auf dem Arm durch die Felsgräber und war am Abend von den schwindelerregenden Abgründen noch ganz fertig , Regina und ich sind schon gar nicht mit. Heute sind die Felsgräber gesperrt und eine Holztreppe führt in die Höhe . Ein römisches Theater wurde weiter ausgegraben und restauriert. Was am meisten wundert, sind die vielen Russen, die sich das alles ansehen und begeistert die Ikonen "Made in China" kaufen! Alles ist in russisch beschildert und alle Souvenirhändler sprechen ein paar Brocken russisch. Ganz aus der Fassung brachte uns die Verehrung, die die Russen dem vor 1000 Jahren nach Bari verschleppten Gerippe und nun leeren Sarg des Nikolaus entgegenbrachten. Vorsorglich ist der Sarkophag mit einer Glasplatte verhüllt, aber die Russen pressen ihre Amulette an diese oder drücken mit der Hand ganz fest auf das Glas,manche versuchen auch mit den Fingerspitzen unter der Glaspaltte duchzukommen und den (seit 1000 Jahen leeren) Sarg zu berühren! Wie ihr bemerkt, wußten wir nicht so genau ,ob wir nun die wenigen erhalten Fresken oder das Treiben der Russen anschauen sollten. Unser Fazit war jedenfalls, daß früher doch vieles schöner war- damals gab es kaum Touristen und schon gar keine Souvenirmeilen.
Wir trafen dort auch eine junge Familie aus Frankreich, die im März in Toulouse mit 2 Rädern und Kinderanhänger aufgebrochen ist und mit der Fähre nun über Griechenland in Bodrum ankam und bis September über den Donauradweg wieder zurückradeln möchte- wir ziehen unsern Radhelm vor dieser Leistung!
Eine schöne Straße führte uns am Meer entlang bis Finike und im Hotel Finike 2000 bei einem türkischen Ehepaar, das jahrelang in Mosbach lebte und eine Städte-und Schulpartnerschaft angeleiert hat, legen wir unser müdes Haupt (nach einem süper Abendessen) ab.
PS:Das Benzin ist zwar nicht aus, aber das Fest hat sich verlagert - süper!!

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