Ihlala Tal
Hutverkäufer im Bazar von Konya

Tanz der Derwische

Karawanserei in Sutanhani

Gänseliesel in der Türkei

Heute war ein Tag zum abhaken....schlechte Straße, Gegenwind, 40 km Baustelle bei 84 km Strecke, zum Schluß dann noch schlechtere Straße und Rampen, doch auch die ersten Anzeichen, daß Kappadokien und Göreme nicht mehr weit ist - diese schöne Landschaft entschädigt !
Konya ist eine interessante Stadt, wir haben gefühlte 100 Moscheen besichtigt, sind durch den Bazar geschlendert, haben Tee getrunken und das beste war, wir haben bei der Touristeninformation den Tipp bekommen, daß abends im Kültür Merkezi eine Derwischtanz Vorführung stattfindet - kostenlos, da gehen die Schwaben natürlich hin!
Grandios, faszinierend, genial - wir waren hin und weg! Da wir eine kurze Info über den Verlauf und Sinn des Tanzes bekamen war es noch interessanter, unglaublich wie man sich fast eine Stunde im Kreis drehen kann und noch Formationen zustande bringt!!
Auch die vielen Kinder , die der Darbietung bewohnten hatten ihren Spaß - an uns , teilweise waren wir von 40 Kindern umlagert, die "What's your name?- My name is Fatima oder Ahmet" und das sind die einfachen Namen, wir sind auf ca 40 Smartphons abgelichtet, seltsamerweise sind Touristen trotz Internet und Fernseher live interessant.
Vielleicht liegt es auch an uns....
Den gestrigen Tag sind wir weitergeradelt, zunächst an 15 km neu entstehendem Industriegebiet, unglaublich, ich kann mir nicht vorstellen welche hunderte von Firmen dort einziehen sollen! Vorbei an Ziegenherden, an Schafherden, dem überall verstreuten Müll und dazwischen die Sinti und Romafamilen in Zelten. Was für ein Leben, diese Kinder haben keine Chance, sehr depremierend. Am Abend kamen wir in Sultahani an, hier ist die größte und besterhaltenste Karawanserei , ein imposantes Bauwerk an der Seidenstraße. Ein sehr schönes Eingangsportal, riesige Räume für die Karawanentiere und Menschen, dicke Mauern, eine Moschee in der Mitte und kaum waren wir drin , kamen mindestens 10 Reisebusse und man hatte einen Eindruck, wie es in dieser Krawanserei vielleicht mal zugegangen ist! In einer einfachen Pension fanden wir ein Zimmer, der Chef hat uns gleich mal zum Raki eingeladen, daraufhin war das Zimmer schöner...! Na ja, nett war , daß ein junges Paar , ebenfalls mit Rädern kam, die beiden sind seit einer Woche unterwegs auf ihrer Fahrt nach Singapur - wir hatten also genügend Gesprächsthemen! Heute morgen sind wir dann zu besagtem Tag aufgebrochen und legen unser müdes und duchgerütteltes Haupt in eine nette, saubere Pension in Ihlala, morgen werden wir die Schlucht durchwandern und die 50 Höhlenkirchen besichtigen. Davon, dann im nächsten Bericht

Tanz der Derwische

Karawanserei in Sutanhani

Gänseliesel in der Türkei

Heute war ein Tag zum abhaken....schlechte Straße, Gegenwind, 40 km Baustelle bei 84 km Strecke, zum Schluß dann noch schlechtere Straße und Rampen, doch auch die ersten Anzeichen, daß Kappadokien und Göreme nicht mehr weit ist - diese schöne Landschaft entschädigt !
Konya ist eine interessante Stadt, wir haben gefühlte 100 Moscheen besichtigt, sind durch den Bazar geschlendert, haben Tee getrunken und das beste war, wir haben bei der Touristeninformation den Tipp bekommen, daß abends im Kültür Merkezi eine Derwischtanz Vorführung stattfindet - kostenlos, da gehen die Schwaben natürlich hin!
Grandios, faszinierend, genial - wir waren hin und weg! Da wir eine kurze Info über den Verlauf und Sinn des Tanzes bekamen war es noch interessanter, unglaublich wie man sich fast eine Stunde im Kreis drehen kann und noch Formationen zustande bringt!!
Auch die vielen Kinder , die der Darbietung bewohnten hatten ihren Spaß - an uns , teilweise waren wir von 40 Kindern umlagert, die "What's your name?- My name is Fatima oder Ahmet" und das sind die einfachen Namen, wir sind auf ca 40 Smartphons abgelichtet, seltsamerweise sind Touristen trotz Internet und Fernseher live interessant.
Vielleicht liegt es auch an uns....
Den gestrigen Tag sind wir weitergeradelt, zunächst an 15 km neu entstehendem Industriegebiet, unglaublich, ich kann mir nicht vorstellen welche hunderte von Firmen dort einziehen sollen! Vorbei an Ziegenherden, an Schafherden, dem überall verstreuten Müll und dazwischen die Sinti und Romafamilen in Zelten. Was für ein Leben, diese Kinder haben keine Chance, sehr depremierend. Am Abend kamen wir in Sultahani an, hier ist die größte und besterhaltenste Karawanserei , ein imposantes Bauwerk an der Seidenstraße. Ein sehr schönes Eingangsportal, riesige Räume für die Karawanentiere und Menschen, dicke Mauern, eine Moschee in der Mitte und kaum waren wir drin , kamen mindestens 10 Reisebusse und man hatte einen Eindruck, wie es in dieser Krawanserei vielleicht mal zugegangen ist! In einer einfachen Pension fanden wir ein Zimmer, der Chef hat uns gleich mal zum Raki eingeladen, daraufhin war das Zimmer schöner...! Na ja, nett war , daß ein junges Paar , ebenfalls mit Rädern kam, die beiden sind seit einer Woche unterwegs auf ihrer Fahrt nach Singapur - wir hatten also genügend Gesprächsthemen! Heute morgen sind wir dann zu besagtem Tag aufgebrochen und legen unser müdes und duchgerütteltes Haupt in eine nette, saubere Pension in Ihlala, morgen werden wir die Schlucht durchwandern und die 50 Höhlenkirchen besichtigen. Davon, dann im nächsten Bericht
Sigrid_Karl - 7. Mai, 20:35
