Troas/Assos
Troas, so heißt die Region hier und es sieht aus , wie auf dem Pilion! Für alle, die noch nie auf der griechischen Halbinsel südlich von Volos waren: Olivenhaine, Berge, Hügel, Getreidefelder,Altertümer, kleine Landsträßchen, wenig Verkehr und immer wieder schöne Ausblicke aufs Meer - kurz, es ist eine traumhaft- schöne Strecke, die wir in den letzten beiden Tagen gefahren sind . Begonnen hat die Region südlich von Troia, seit unserem letzten Besuch 1985 wurde von den Tübinger Archäologen einiges ausgegraben und sehr gut beschildert. So richtig spektakulär ist es freilich nicht, dazu hat Heinrich Schliemann auf seiner Suche nach dem Schatz des Priamos zuviel zerstört, außerdem war Troia seit der Bronzezeit besiedelt und nach jedem Untergang wurde neu darauf gebaut. Aber der Mythos besteht und es ist schon merkwürdig auf so geschichtsträchtigem Boden zu wandeln! Ein Mitarbeiter des Museumshops war ganz begeistert, daß wir mit dem Rad unterwegs sind und hat uns Schokolade geschenkt!!
In der Mittagshitze ging's dann weiter durch ganz und gar ursprüngliche Dörfer, alte Steinhäuser, das Männercafé, kleine Lädchen für den alltäglichen Bedarf, Hühner, Kühe, Ziegen, aber allein, daß nur wenige Kinder auf der Straße sind, zeigt, daß nicht mehr allzuviele Menschen dort leben. Am Spätnachmittag besichtigten wir eine weitere antike Stadt 310 v.Chr. gegründet: Alexandria Troas. Einige Säulenreste lagen sehr malerisch in der Landschaft, die inzwischen braun verdorrt ist, wie man sie im Süden erwartet. Die Regengebiete haben wir hinter uns gelassen, wenn es nicht gerade jetzt gewittern und regnen würde! Am Abend fanden wir ein ganz neues Hotel direkt am Meer und wie sich im Gespräch mit dem Manager herausstellte, lebte er in Stuttgart und hatte das "Oft-Reisebüro" in der Marquartpassage, später ein türkisches Restaurant am Hölderlinplatz. Sehr kurios manchmal... Heute ging es weiter durch die Troas-Region, die nächste antike Stadt bei Gülpinar ist Chrysa mit einem Apollon-Smintheus-Tempel und zahlreichen Funden aus römischer Zeit , 3 (!) Mitarbeiter erwarteten uns schon, da das ganze so weit von den großen Straßen liegt und diese für Busse zu schmal und kurvig sind, werden heute auch keine weiterenTouristen vorbeikommen. Wieder in der Mittagshitze gings weiter nach Assos, vorbei am westlichsten Punkt Asiens. Assos ist ebenfalls mit einem Athenetempel und einer Burganlage auf einem Felsen hoch über der Stadt begückt - und vorallem mit einem traumhaften Ausblick auf das blaue Meer und auf Lesbos. Wir fuhren noch ca. 15 km weiter und waren erneut am Meer unten. Da ein Gewitter aufkam, fragten wir uns in den wenigen Unterkünften durch bis wir etwas gefunden haben, daß offen hat und uns zusagt, ehrlich gesagt wissen wir gar nicht so genau , wo wir sind, ein Ort ist es hier nicht..! Aber ein schöner Platz am Meer und wir sind wieder mal die einzigen Gäste.

Apollon-Smintheus-Tempel

In der Mittagshitze ging's dann weiter durch ganz und gar ursprüngliche Dörfer, alte Steinhäuser, das Männercafé, kleine Lädchen für den alltäglichen Bedarf, Hühner, Kühe, Ziegen, aber allein, daß nur wenige Kinder auf der Straße sind, zeigt, daß nicht mehr allzuviele Menschen dort leben. Am Spätnachmittag besichtigten wir eine weitere antike Stadt 310 v.Chr. gegründet: Alexandria Troas. Einige Säulenreste lagen sehr malerisch in der Landschaft, die inzwischen braun verdorrt ist, wie man sie im Süden erwartet. Die Regengebiete haben wir hinter uns gelassen, wenn es nicht gerade jetzt gewittern und regnen würde! Am Abend fanden wir ein ganz neues Hotel direkt am Meer und wie sich im Gespräch mit dem Manager herausstellte, lebte er in Stuttgart und hatte das "Oft-Reisebüro" in der Marquartpassage, später ein türkisches Restaurant am Hölderlinplatz. Sehr kurios manchmal... Heute ging es weiter durch die Troas-Region, die nächste antike Stadt bei Gülpinar ist Chrysa mit einem Apollon-Smintheus-Tempel und zahlreichen Funden aus römischer Zeit , 3 (!) Mitarbeiter erwarteten uns schon, da das ganze so weit von den großen Straßen liegt und diese für Busse zu schmal und kurvig sind, werden heute auch keine weiterenTouristen vorbeikommen. Wieder in der Mittagshitze gings weiter nach Assos, vorbei am westlichsten Punkt Asiens. Assos ist ebenfalls mit einem Athenetempel und einer Burganlage auf einem Felsen hoch über der Stadt begückt - und vorallem mit einem traumhaften Ausblick auf das blaue Meer und auf Lesbos. Wir fuhren noch ca. 15 km weiter und waren erneut am Meer unten. Da ein Gewitter aufkam, fragten wir uns in den wenigen Unterkünften durch bis wir etwas gefunden haben, daß offen hat und uns zusagt, ehrlich gesagt wissen wir gar nicht so genau , wo wir sind, ein Ort ist es hier nicht..! Aber ein schöner Platz am Meer und wir sind wieder mal die einzigen Gäste.

Apollon-Smintheus-Tempel

Sigrid_Karl - 11. Jun, 17:11
