Immer noch Sea Breeze Hotel
Den gestrigen Tag widmeten wir der Kultur! Das Weltkulturerbekloster Nea Moni in der Mitte der Insel war unser Ziel. Griechische Klöster haben die Angewohnheit bei traumhafter Lage versteckt in den Bergen zu liegen. Nach dem morgendlichen Bad im Meer gings los, so richtig schön in der Mittagshitze, allerdings nur bei 26°, was Karl zum Dichten veranlasste:
Bin ich im Schatten in der Hitz
macht er, daß ich nicht so schwitz
bin ich im Schatten in der Kält
mich dann nichts im Schatten hält!
Als wir kurz nach 13 Uhr ankamen, hatten die Mönche Siesta und das Kloster war bis 16 Uhr geschlossen - was tun? Hungrig und durstig, wollten wir nicht so lange warten und so fuhren wir weiter über den Berg zur Westküste und kamen in ein sehr originales mittelaterliches Steindorf Avgonyma, das den anderen Dörfern aus den Propekten in nichts nachstand. Die Strecke war sehr schön, durch Mastix und Olivenhaine, durch die wenigen, nicht verbrannten Pinien ging es wieder bergauf und zum Kloster bergab. Der Mönch hatte inzwischen ausgeschlafen und das Tor war offen. Die ganze Klosteranlage ist über 1000 Jahre alt und absolut sehenswert sind Mosaiken an der Decke der Kirche aus dieser Zeit, die Szenen aus der Bibel darstellen. Viele Gebäude sind allerdings zerstört, erst von den Türken bei dem Massaker von 1822 und später 1891 war ein verheerendes Erdbeben. Das gibt aber allem einen sehr pittoresken Charme. Nachdem wir die Kirche besichtigt hatten, wedelte der Mönch alle Ecken der Kirche mit Weihrauch aus, sollte sie von uns Ungläubigen gereinigt werden?
Oberhalb des Klosters sahen wir ein Hinweisschild zu einer weiteren Kirche, da Karl ja ein großes Faible für alte Wege hat, sind wir losmarschiert. Es war wohl schon lange niemand mehr unterwegs und diverse "Stupfer" zerkratzten unser Beine. Der Weg führte in zahllosen Serpentinen steil bergauf, nach kurzer Strecke kam ein Beinhaus- in einer Kapelle waren Schädel (meist mit Kopfverletzung) und Knochen in Regalen, was für ein Anblick, alles Opfer jenes Massakers, liegen sie seit fast 200 Jahren dort! Wir wanderten weiter, sahen aber noch keine Kapelle, nach etwa 1,5 km erschien hoch über uns ein neues, aber auch riesiges Kloster Agios Pateres, dort konnte man eine der ersten Kapellen auf der Insel in einer Höhle besuchen. Diese , nur von Kerzen beleuchtete Höhlenkirche beeindruckte uns natürlich sehr. Jetzt mußten wir wieder bergab, ging auch nicht viel schneller, aber nach 1,5 Stunden für Auf-und Abstieg waren wir wieder bei den Rädern. In schönstem Abendlicht ging es wieder zurück, mit herrlichem Blick über Chios und bis zur türkischen Küste, selbst die Windräder ließen sich dort ausmachen, so klar war die Luft. Frisch geduscht wanderten wir wieder an der Bucht entlang zur nächsten, wo die Tavernen sind. Dorthin werden wir uns jetzt aufmachen, in einer Bar werden alle Fußballspiele auf eine große Leinwand übertragen, wir sind bereit!!
Heute haben wir nur eine kleine Runde nach Süden gedreht, auch dort hat es sehr schöne Buchten und Strände, viele Ortschaften sind kaum mehr bewohnt und überall riecht man das Mastix Harz. Landschaftlich sehr schön, durch die Mastix -und Olivenhaine zu radeln mit schönen Ausblicken aufs blaue Meer und zu den Steindörfern, die wie kleine Festungen aussehen, so eng stehen die Häuser zusammen.
Blick auf das Kloster Nea Moni

Alter Weg zum Kloster Pateras

Bin ich im Schatten in der Hitz
macht er, daß ich nicht so schwitz
bin ich im Schatten in der Kält
mich dann nichts im Schatten hält!
Als wir kurz nach 13 Uhr ankamen, hatten die Mönche Siesta und das Kloster war bis 16 Uhr geschlossen - was tun? Hungrig und durstig, wollten wir nicht so lange warten und so fuhren wir weiter über den Berg zur Westküste und kamen in ein sehr originales mittelaterliches Steindorf Avgonyma, das den anderen Dörfern aus den Propekten in nichts nachstand. Die Strecke war sehr schön, durch Mastix und Olivenhaine, durch die wenigen, nicht verbrannten Pinien ging es wieder bergauf und zum Kloster bergab. Der Mönch hatte inzwischen ausgeschlafen und das Tor war offen. Die ganze Klosteranlage ist über 1000 Jahre alt und absolut sehenswert sind Mosaiken an der Decke der Kirche aus dieser Zeit, die Szenen aus der Bibel darstellen. Viele Gebäude sind allerdings zerstört, erst von den Türken bei dem Massaker von 1822 und später 1891 war ein verheerendes Erdbeben. Das gibt aber allem einen sehr pittoresken Charme. Nachdem wir die Kirche besichtigt hatten, wedelte der Mönch alle Ecken der Kirche mit Weihrauch aus, sollte sie von uns Ungläubigen gereinigt werden?
Oberhalb des Klosters sahen wir ein Hinweisschild zu einer weiteren Kirche, da Karl ja ein großes Faible für alte Wege hat, sind wir losmarschiert. Es war wohl schon lange niemand mehr unterwegs und diverse "Stupfer" zerkratzten unser Beine. Der Weg führte in zahllosen Serpentinen steil bergauf, nach kurzer Strecke kam ein Beinhaus- in einer Kapelle waren Schädel (meist mit Kopfverletzung) und Knochen in Regalen, was für ein Anblick, alles Opfer jenes Massakers, liegen sie seit fast 200 Jahren dort! Wir wanderten weiter, sahen aber noch keine Kapelle, nach etwa 1,5 km erschien hoch über uns ein neues, aber auch riesiges Kloster Agios Pateres, dort konnte man eine der ersten Kapellen auf der Insel in einer Höhle besuchen. Diese , nur von Kerzen beleuchtete Höhlenkirche beeindruckte uns natürlich sehr. Jetzt mußten wir wieder bergab, ging auch nicht viel schneller, aber nach 1,5 Stunden für Auf-und Abstieg waren wir wieder bei den Rädern. In schönstem Abendlicht ging es wieder zurück, mit herrlichem Blick über Chios und bis zur türkischen Küste, selbst die Windräder ließen sich dort ausmachen, so klar war die Luft. Frisch geduscht wanderten wir wieder an der Bucht entlang zur nächsten, wo die Tavernen sind. Dorthin werden wir uns jetzt aufmachen, in einer Bar werden alle Fußballspiele auf eine große Leinwand übertragen, wir sind bereit!!
Heute haben wir nur eine kleine Runde nach Süden gedreht, auch dort hat es sehr schöne Buchten und Strände, viele Ortschaften sind kaum mehr bewohnt und überall riecht man das Mastix Harz. Landschaftlich sehr schön, durch die Mastix -und Olivenhaine zu radeln mit schönen Ausblicken aufs blaue Meer und zu den Steindörfern, die wie kleine Festungen aussehen, so eng stehen die Häuser zusammen.
Blick auf das Kloster Nea Moni

Alter Weg zum Kloster Pateras

Sigrid_Karl - 21. Jun, 17:44
