Sinop
Bei Amasya liegt das Schlachtfeld Zile, auf dem Cäsar in nur 5 Stunden den pontischen König Pharnakas II schlug und die jedem Asterix-Leser bekannten Worte "Veni, Vidi, Vici " aussprach! Weiter ging es über die üblichen Berge ans Schwarze Meer, Samsun ließen wir rechts liegen und radelten auf einer sehr schönen Strandpromenade mit Radweg (!) zu unserem Hotel. Ein wenig in die Jahre gekommen, aber mit einem schönen Balkon mit Meerblick und einem riesigen Frühstücksbüfet. Der Portier ist ein junger Mann aus München, der wie sehr viele junge Deutsch-Türken, die wir getroffen haben, wieder in die Türkei zurückgekehrt ist.
Diesmal gewitterte es in der Nacht und so fuhren wir zwar von oben trocken, unten aber durch riesige Pfützen, aber es war wenigstens warm. Der neue Küstenhighway führt, wie der Name sagt , direkt an der Küste entlang. Dazu wurden die Strände überbaut (wir haben noch keine Stelle gefunden, wo wir wenigstens mal mit den Füssen ins Wasser können), Berge weggesprengt und aufgeschüttet, wegen der Steiküste geht es trotzdem immer wieder auf langen Anstiegen bergauf...Dazu kommen Tunnels - das ist nicht ganz einfach, es fahren zwar wenig Autos, aber die Tunnels sind schlecht beleuchtet und lang. Gestern hatten wir Glück, daß eine Spur wegen einer Baustelle im Tunnel für Autos gesperrt war und wir mit dem Rad gut fahren konnten. Heute hatten wir das Glück, daß über beide Tunnels die alte Straße noch zu befahren war, aber eben über die Berge...Gestern hatten wir auch elenden Gegenwind, so daß wir nach 111km genug hatten und in Gerze übernachteten, eine nette Kleinstadt am Meer, mit teils schönen alten Holzhäusern. Wir hatten ein schönes Zimmer mit Balkon und Meerblick und ca. 10 m Frühstücksbüfet, erfreulicherweise ist das Frühstück hier eine wichtige Mahlzeit , mit mindestens 5 Sorten Oliven und Schafskäse, zu Karls großer Freude gibt es auch oft Kuchen oder wenigstens Halva! Dermaßen gestärkt warteten die Berge wieder auf uns , heute waren es aber nur 40 km bis Sinop. Eine Stadt wieder am Meer mit 37000 Einwohnern ,im Sommer 100000 (!). Wir sind in der Altstadt, die von Resten einer Stadtmauer umgeben ist. Hier haben wir einen Konak (altes Herrschaftshaus) , sowie das Archäologische Museum besichtigt, beides kleine aber sehr schöne Museen. Sinop war durch seine Lage immer Schauplatz der Geschichte, nicht zuletzt ist Diogenes hier geboren! Außerdem ist es der nördlichste Punkt Anatoliens.
Hier im Hotel sind weitere 4 Radfahrer abgestiegen, die jungen Männer sind Schweden und auf der Fahrt nach Thailand! Außerdem haben wir ein Paar (in unserem Alter) getroffen, die seit ein paar Wochen mit Bussen durch die Türkei reisen und die wir in Amasya kennegelernt haben. Wir haben uns - wieder einmal- sehr nett unterhalten!

so schön wohnte man damals

Diogenes
Diesmal gewitterte es in der Nacht und so fuhren wir zwar von oben trocken, unten aber durch riesige Pfützen, aber es war wenigstens warm. Der neue Küstenhighway führt, wie der Name sagt , direkt an der Küste entlang. Dazu wurden die Strände überbaut (wir haben noch keine Stelle gefunden, wo wir wenigstens mal mit den Füssen ins Wasser können), Berge weggesprengt und aufgeschüttet, wegen der Steiküste geht es trotzdem immer wieder auf langen Anstiegen bergauf...Dazu kommen Tunnels - das ist nicht ganz einfach, es fahren zwar wenig Autos, aber die Tunnels sind schlecht beleuchtet und lang. Gestern hatten wir Glück, daß eine Spur wegen einer Baustelle im Tunnel für Autos gesperrt war und wir mit dem Rad gut fahren konnten. Heute hatten wir das Glück, daß über beide Tunnels die alte Straße noch zu befahren war, aber eben über die Berge...Gestern hatten wir auch elenden Gegenwind, so daß wir nach 111km genug hatten und in Gerze übernachteten, eine nette Kleinstadt am Meer, mit teils schönen alten Holzhäusern. Wir hatten ein schönes Zimmer mit Balkon und Meerblick und ca. 10 m Frühstücksbüfet, erfreulicherweise ist das Frühstück hier eine wichtige Mahlzeit , mit mindestens 5 Sorten Oliven und Schafskäse, zu Karls großer Freude gibt es auch oft Kuchen oder wenigstens Halva! Dermaßen gestärkt warteten die Berge wieder auf uns , heute waren es aber nur 40 km bis Sinop. Eine Stadt wieder am Meer mit 37000 Einwohnern ,im Sommer 100000 (!). Wir sind in der Altstadt, die von Resten einer Stadtmauer umgeben ist. Hier haben wir einen Konak (altes Herrschaftshaus) , sowie das Archäologische Museum besichtigt, beides kleine aber sehr schöne Museen. Sinop war durch seine Lage immer Schauplatz der Geschichte, nicht zuletzt ist Diogenes hier geboren! Außerdem ist es der nördlichste Punkt Anatoliens.
Hier im Hotel sind weitere 4 Radfahrer abgestiegen, die jungen Männer sind Schweden und auf der Fahrt nach Thailand! Außerdem haben wir ein Paar (in unserem Alter) getroffen, die seit ein paar Wochen mit Bussen durch die Türkei reisen und die wir in Amasya kennegelernt haben. Wir haben uns - wieder einmal- sehr nett unterhalten!

so schön wohnte man damals

Diogenes
Sigrid_Karl - 1. Jun, 16:38
Katha (Gast) - 2. Jun, 08:56
Das klingt ja wieder abenteuerlich! :-) Passt weiterhin gut auf euch auf und viel Sonne und Rückenwind!!
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