Nemrud Dag / Malatya
Durch eine gigantische Bergwelt und mehrere Flußtäler, die wir kreuzten, und die sich in den kahlen Felsen wie Wadis in der Wüste ausmachten, erreichten wir Malatya . Allen Liebhabern von Trockenaprikosen müßte das ein Begriff sein. In einem riesigen Hochtal auf 970 m Höhe , wachsen hier unzählige Aprikosenbaüme. Die Stadt hat glitzernde Aprikosengirlanden über die Straßen gespannt und in jedem Park findet sich ein Aprikosendenkmal! Wir hatten uns über die Strecke zum Nemrud Dag kundig gemacht und den Plan mit dem Rad dahin zu gelangen begraben müssen! (4 Pässe mit je 2000m, zum Schluß Pflaster, schlechte Straßen...).in unserem Reiseführer stand, daß das Tourismusbüro eine Tour veranstaltet. So radelten wir zur angegebenen Adresse und fanden - nichts! Doch mehrere Herren mit Smartphons erbarmten sich und riefen erst jemand an der englisch kann, der Herr kam und er wiederum rief bei unserer Nummer an und ihr glaubt es kaum - 20 Minuten später waren wir in einem Hotel ganz in der Nähe und ein sehr gut englisch sprechender junger Mann , erklärte uns wie und wo die Fahrt los geht!! Das ist wirklich Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft. Für ca 40 Euro pro Mann/Frau fuhren wir und Davide aus Milano die 96 km auf den Berg, übernachteten in einem einfachen Hotel, bekamen Abendessen und Frühstück, sowie Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, wir wurden um 4 Uhr geweckt, ganz auf den Berg gefahren und nach dem Frühstück waren wir um 9 Uhr wieder in unserem Hotel. Dort hatten wir unsere Räder und das überzählige Gepäck zurückgelassen und wurden herzlich begrüßt, nach vielen Entschuldigungen, daß unser Zimmer noch nicht fertig sei, schickten sie uns zum Frühstück und gaben uns Bescheid, als alles gerichtet war - damit hatten wir gar nicht gerechnet, wir wollten nur unsere Tasche abstellen und später wiederkommen.
Doch nun zu einem der Höhepunkte unserer bisherigen Reise, man kennt die Photos ja , aber wenn man dann so vor den Figuten und Götterköpfen steht, das hat schon etwas! An manchen Orten spürt man das Besondere, die Austrahlung oder wie man das nennen soll! (Zum Beispiel auch bei der Keltenschanze auf der Weidacher Höhe, wenn gerade kein Flugzeug landet).
Das Schöne war, daß wir nachmittags alleine um den Grabhügel gehen konnten und die Ost- und Westterrasse in aller Ruhe auf uns wirken lassen konnten. Zum Sun-Set (das ist ja ein Muß-Event geworden, egal wo) , kamen von der Südseite des Berges Busse um Busse, zum Schluß waren mind. 300 Menschen da oben! Von Mystik und Romantik keine Spur, das selbe Spielchen heute morgen, aber wir standen ja auch dabei! Ich bekam schon Mitleid mit den Göttern, die all die Jahrhunderte in Ruhe den neuen Tag begrüßen konnten und nun vor lauter Menschen gar nichts mehr sehen!
Da wir beide ziemlich müde, nach der kurzen Nacht waren und auch etwas erkältet, schoben wir einen Ruhetag ein! Bei 31 ° haben wir das Bazarviertel und die nähere Umgebung erkundet, Orangensaft getrunken und so richtig Urlaub gemacht!



Na, wer hat den schöneren Bart

Blick vom Nemrud Dag in die weite ostanatolische Bergwelt
Doch nun zu einem der Höhepunkte unserer bisherigen Reise, man kennt die Photos ja , aber wenn man dann so vor den Figuten und Götterköpfen steht, das hat schon etwas! An manchen Orten spürt man das Besondere, die Austrahlung oder wie man das nennen soll! (Zum Beispiel auch bei der Keltenschanze auf der Weidacher Höhe, wenn gerade kein Flugzeug landet).
Das Schöne war, daß wir nachmittags alleine um den Grabhügel gehen konnten und die Ost- und Westterrasse in aller Ruhe auf uns wirken lassen konnten. Zum Sun-Set (das ist ja ein Muß-Event geworden, egal wo) , kamen von der Südseite des Berges Busse um Busse, zum Schluß waren mind. 300 Menschen da oben! Von Mystik und Romantik keine Spur, das selbe Spielchen heute morgen, aber wir standen ja auch dabei! Ich bekam schon Mitleid mit den Göttern, die all die Jahrhunderte in Ruhe den neuen Tag begrüßen konnten und nun vor lauter Menschen gar nichts mehr sehen!
Da wir beide ziemlich müde, nach der kurzen Nacht waren und auch etwas erkältet, schoben wir einen Ruhetag ein! Bei 31 ° haben wir das Bazarviertel und die nähere Umgebung erkundet, Orangensaft getrunken und so richtig Urlaub gemacht!



Na, wer hat den schöneren Bart

Blick vom Nemrud Dag in die weite ostanatolische Bergwelt
Sigrid_Karl - 17. Mai, 15:36
Katha (Gast) - 19. Mai, 11:17
Hört sich wirklich nach einen anderen Welt an! Und wer den Bart-Wettbewerb gewinnt ist ja wohl klar ;-)
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