Kars Ani
Autofahren ist auch nicht so schlecht! Man kommt schon zügiger voran und bei Gewitter ist man entschieden sicherer und trockener....
Kars liegt direkt an der armenischen Grenze, wo einst der Nabel der Welt war, die Seidenstraße ist heute der A...der Welt! Ich muß es so deutlich sagen. Die Gegend ist so bettelarm, uralte Steinhäuser mit Grasdächern, Kuhfladen, die zum Trocknen aufgestapelt sind und im Winter verheizt werden, keine geteerte Straße führt zu den Orten, Pferdewagen, Esel oder Cowboys , die riesige Rinderherden hüten , Hühner, Gänse überqueren die Hauptstraße, die ihren Namen auch nicht verdient. Eher eine Piste , die durch die endlose Steppe führt, Es sieht aus wie in der Mongolei, grünes Gras, roter Boden, die Pferde - es fehlt nur die Jurte. Die Stadt Kars war ebenfalls mal eine kleine Metropole, gehörte bis 1870 zu Russland und aus dieser Zeit sind noch Reste der feudalen Häuser übrig, dazwischen kaputte Straßen, baufällige Häuser (in Dt. wären ganze Straßenzüge gesperrt!) und Müll ohne Ende. Es sah vielleicht auch besonders trist aus, da es strark geregnet hatte und das Wasser nirgends ablief. So hüpften wir über riesige Pfützen in denen alles schwamm, ich möchte gar nicht wissen was...Als wir eine 1000 Jahre alte Kirche - jetzt Moschee besichtigten, kam ein Junge in völlig löchrigen und zu kleinen Schuhen, der Taschentücher verkaufte. Wir waren ja wirklich schon in armen, armseligen, tristen Gegenden, aber das übertraf alles!
Heute morgen sind wir zeitig los, da es bis Ani, dem Land der 1000 Kirchen 45 km auf schlechter Straße weiterging. Das ist der eigentliche Grund für die Reise mit dem Auto, Ani ist eine uralte Stadt auf einem dreieckig zulaufendem Plateau, links Armenien und Canyon und rechts Türkei und Canyon, von vorne durch eine rieseige Stadtmauer geschützt. Hier kamen alle durch, Karawanen, Mongolen, Seldschuken und Georgier ect. Stehengeblieben sind außer der Stadtmauer , einige Kirchen, die aber trotz Weltkulturerbe, dem Verfall preisgegeben sind und die erste Moschee auf türkischem Boden von 1200 (die hat ein Dächle bekommen). Beeindruckend war das war die Einzigen auf dem Gelände waren und wie diese 1000 Jahre alten Kirchen in dieser grandiosen Landschaft stehen, man braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, wassich vor und in ihren Mauern zugetragen hat!! Das hat die Fahrerei wirklich wettgemacht! Der Anblick drängte das Elend vom Vortag in den Hintergrund, wir kommen aber wieder mal zu der Erkenntnis , daß wir in Mitteleuropa auf einer Insel der Glückseigen leben!
Nachmittags sind wir die 45 km wieder zurück und weiter durch das Pontische Gebirge, eine unglaubliche Landschaft begleitete uns wieder, zunächst die Steppe, dann kamen Pässe mit 2300 m Höhe, doch schneefrei, Abfahrten in und durch Canyons und überall winzige Ortschaften mit Menschen, die so weit weg von unserer Vorstellung leben. Heute Abend sind wir un Yusofeli, mitten in den Bergen, angeblich ein Trekkingparadies, aber bis jetzt sind wir die einzigen Touristen hier!! Aber der Ort sieht ganz nett aus, nicht mehr ganz so bettelarm.
Bilder folgen, jetzt gehen wir erst mal zum Essen!
Ani mit Auto

Alte Kirchen in Mengen

...und viel Berg und Fels

Kars liegt direkt an der armenischen Grenze, wo einst der Nabel der Welt war, die Seidenstraße ist heute der A...der Welt! Ich muß es so deutlich sagen. Die Gegend ist so bettelarm, uralte Steinhäuser mit Grasdächern, Kuhfladen, die zum Trocknen aufgestapelt sind und im Winter verheizt werden, keine geteerte Straße führt zu den Orten, Pferdewagen, Esel oder Cowboys , die riesige Rinderherden hüten , Hühner, Gänse überqueren die Hauptstraße, die ihren Namen auch nicht verdient. Eher eine Piste , die durch die endlose Steppe führt, Es sieht aus wie in der Mongolei, grünes Gras, roter Boden, die Pferde - es fehlt nur die Jurte. Die Stadt Kars war ebenfalls mal eine kleine Metropole, gehörte bis 1870 zu Russland und aus dieser Zeit sind noch Reste der feudalen Häuser übrig, dazwischen kaputte Straßen, baufällige Häuser (in Dt. wären ganze Straßenzüge gesperrt!) und Müll ohne Ende. Es sah vielleicht auch besonders trist aus, da es strark geregnet hatte und das Wasser nirgends ablief. So hüpften wir über riesige Pfützen in denen alles schwamm, ich möchte gar nicht wissen was...Als wir eine 1000 Jahre alte Kirche - jetzt Moschee besichtigten, kam ein Junge in völlig löchrigen und zu kleinen Schuhen, der Taschentücher verkaufte. Wir waren ja wirklich schon in armen, armseligen, tristen Gegenden, aber das übertraf alles!
Heute morgen sind wir zeitig los, da es bis Ani, dem Land der 1000 Kirchen 45 km auf schlechter Straße weiterging. Das ist der eigentliche Grund für die Reise mit dem Auto, Ani ist eine uralte Stadt auf einem dreieckig zulaufendem Plateau, links Armenien und Canyon und rechts Türkei und Canyon, von vorne durch eine rieseige Stadtmauer geschützt. Hier kamen alle durch, Karawanen, Mongolen, Seldschuken und Georgier ect. Stehengeblieben sind außer der Stadtmauer , einige Kirchen, die aber trotz Weltkulturerbe, dem Verfall preisgegeben sind und die erste Moschee auf türkischem Boden von 1200 (die hat ein Dächle bekommen). Beeindruckend war das war die Einzigen auf dem Gelände waren und wie diese 1000 Jahre alten Kirchen in dieser grandiosen Landschaft stehen, man braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, wassich vor und in ihren Mauern zugetragen hat!! Das hat die Fahrerei wirklich wettgemacht! Der Anblick drängte das Elend vom Vortag in den Hintergrund, wir kommen aber wieder mal zu der Erkenntnis , daß wir in Mitteleuropa auf einer Insel der Glückseigen leben!
Nachmittags sind wir die 45 km wieder zurück und weiter durch das Pontische Gebirge, eine unglaubliche Landschaft begleitete uns wieder, zunächst die Steppe, dann kamen Pässe mit 2300 m Höhe, doch schneefrei, Abfahrten in und durch Canyons und überall winzige Ortschaften mit Menschen, die so weit weg von unserer Vorstellung leben. Heute Abend sind wir un Yusofeli, mitten in den Bergen, angeblich ein Trekkingparadies, aber bis jetzt sind wir die einzigen Touristen hier!! Aber der Ort sieht ganz nett aus, nicht mehr ganz so bettelarm.
Bilder folgen, jetzt gehen wir erst mal zum Essen!
Ani mit Auto

Alte Kirchen in Mengen

...und viel Berg und Fels

Sigrid_Karl - 23. Mai, 17:00

habt Ihr schon die Liederhalle für Euere Multimediashow-Türkei reserviert ?
Wir drücken Euch weiterhin die Daumen für gutes Wetter, tolle Eindrücke
und unfallfreies Fahren.
Grüsse aus der Heimat
Beate + Klaus