Italien/Trient
Als ich heute morgen aufwachte, wähnte ich mich noch in Griechenland und habe krampfhaft überlegt wo wir sind und wo wir gestern denn noch hingeradelt sind...nach 2 Minuten dämmerte es mir, daß wir gestern ja mit der Fähre in Venedig angekamen und von dort über Treviso bis Fener gefahren sind. Tja, das ist der jet lack,oder so.
Am Montag haben wir nochmals im Meer gebadet und sind die 50 km bis Patras geradelt, unterwegs haben wir Fisch gegessen , Kaffee getrunken und ins Meer gestarrt, um die Zeit bis zur Abfahrt rumzubringen. Die Kontrollen an der Hafeneinfahrt sind langwierig, da sich immer wieder Flüchtlinge, die sich nach Italien und weiter nach Mitteleuropa durchschlagen wollen , in oder unter LKWs verstecken. Die Möglichkeiten sind bei uns ja begrenzt und so kamen wir zügig durch. Wir haben uns in eine Cafeteria gesetzt und Fußball geschaut! Die Fähre hatte natürlich die übliche Verspätung und so konnten wir gerade noch die 2. Halbzeit des DT.-Spiels gegen Algerien sehen. Das Schiff war winzig und bot nicht viel Unterhaltung. Auch war es nicht gerade voll, außer vielen Wohnmobilen mit meist älteren Reisenden nur noch die LKW - Fahrer, so waren wir sehr froh, daß wenigstens die Fußballspiele Unterhaltung boten. Das Schaukeln hielt sich auch in Grenzen , aber trotzdem waren wir über festen Boden unter den Füßen und dann auch wieder auf dem Rad ,glücklich. Wir kamen auch ganz gut vom Hafen Venedig bis zum vermeintlichen Start der Radstrecke "Via Claudia Augusta", das ganze ohne Karte und nur aus dem Gedächtnis, wie wir es bei Googlle-map gesehen hatten. In Treviso fanden wir endlich eine Buchhandlung mit Landkarten und ein Touristen-Office, wo man uns jede Menge karten in die Hand drückte , aber keine Informationen über Radwege hatte. Leider war unsere Nebenstraße sehr schmal,schlecht und trotz einem Benzinpreis von 1,78 Euro stark befahren! Irgendwie haben wir es dann doch Richtung Norden geschafft und in einem kleinen Ort Fener ein nettes Hotel gefunden. Als abends die Kirchenglocken läuteten, war das nach 11 Wochen ein ungewohnter Klang. Auch das Abendessen war ganz ungewohnt, so ohne Schafskäse...dafür sehr leckere Spaghetti mit Pesto!
Heute sind wir weiter nach Trentino/Trient, haben uns schon auf jede Menge Paßstrecken eingestellt, da die im Tal verlaufende Autobahn nicht empfehlenswert ist, als nach ca 30 km ein Radwegschild nach Trient kam. Trotz unserer Internetrecherche haben wir den nicht gefunden. Er ging wunderbar ausgeschildert am Brentafluß mit mäßiger Steigung und durch wunderschöne kleine Ortschaften, entlang. Leider haben wir ihn an einer Baustelle doch verloren und so gings die letzten 30 km wieder bergauf und bergab nach Trient. Wir sind begeistert von der Stadt, ein großes Freilichtmuseum, wunderschöne Palazzos, Gäßchen, Straßenzüge in der typischen Bebauung,dazwischen Kirchen und schöne Geschäfte.
Spatzle Trentino sind ein Leckerbissen und der Wein süffig, alles ganz anderst wieder!!
Die Fähre, die uns der Heimat wieder ein Stück näher bringt
Der Monte Grappa

Am Montag haben wir nochmals im Meer gebadet und sind die 50 km bis Patras geradelt, unterwegs haben wir Fisch gegessen , Kaffee getrunken und ins Meer gestarrt, um die Zeit bis zur Abfahrt rumzubringen. Die Kontrollen an der Hafeneinfahrt sind langwierig, da sich immer wieder Flüchtlinge, die sich nach Italien und weiter nach Mitteleuropa durchschlagen wollen , in oder unter LKWs verstecken. Die Möglichkeiten sind bei uns ja begrenzt und so kamen wir zügig durch. Wir haben uns in eine Cafeteria gesetzt und Fußball geschaut! Die Fähre hatte natürlich die übliche Verspätung und so konnten wir gerade noch die 2. Halbzeit des DT.-Spiels gegen Algerien sehen. Das Schiff war winzig und bot nicht viel Unterhaltung. Auch war es nicht gerade voll, außer vielen Wohnmobilen mit meist älteren Reisenden nur noch die LKW - Fahrer, so waren wir sehr froh, daß wenigstens die Fußballspiele Unterhaltung boten. Das Schaukeln hielt sich auch in Grenzen , aber trotzdem waren wir über festen Boden unter den Füßen und dann auch wieder auf dem Rad ,glücklich. Wir kamen auch ganz gut vom Hafen Venedig bis zum vermeintlichen Start der Radstrecke "Via Claudia Augusta", das ganze ohne Karte und nur aus dem Gedächtnis, wie wir es bei Googlle-map gesehen hatten. In Treviso fanden wir endlich eine Buchhandlung mit Landkarten und ein Touristen-Office, wo man uns jede Menge karten in die Hand drückte , aber keine Informationen über Radwege hatte. Leider war unsere Nebenstraße sehr schmal,schlecht und trotz einem Benzinpreis von 1,78 Euro stark befahren! Irgendwie haben wir es dann doch Richtung Norden geschafft und in einem kleinen Ort Fener ein nettes Hotel gefunden. Als abends die Kirchenglocken läuteten, war das nach 11 Wochen ein ungewohnter Klang. Auch das Abendessen war ganz ungewohnt, so ohne Schafskäse...dafür sehr leckere Spaghetti mit Pesto!
Heute sind wir weiter nach Trentino/Trient, haben uns schon auf jede Menge Paßstrecken eingestellt, da die im Tal verlaufende Autobahn nicht empfehlenswert ist, als nach ca 30 km ein Radwegschild nach Trient kam. Trotz unserer Internetrecherche haben wir den nicht gefunden. Er ging wunderbar ausgeschildert am Brentafluß mit mäßiger Steigung und durch wunderschöne kleine Ortschaften, entlang. Leider haben wir ihn an einer Baustelle doch verloren und so gings die letzten 30 km wieder bergauf und bergab nach Trient. Wir sind begeistert von der Stadt, ein großes Freilichtmuseum, wunderschöne Palazzos, Gäßchen, Straßenzüge in der typischen Bebauung,dazwischen Kirchen und schöne Geschäfte.
Spatzle Trentino sind ein Leckerbissen und der Wein süffig, alles ganz anderst wieder!!
Die Fähre, die uns der Heimat wieder ein Stück näher bringt

Der Monte Grappa

Sigrid_Karl - 3. Jul, 23:33
Katha (Gast) - 4. Jul, 12:36
Ciao ragazzi! Pasta, Pizza, Espresso... bellissima! Gute Fahrt!!
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