Weiter durchs wilde Kurdistan
Ohne Worte


Heute hatten wir eine phantastische Strecke, von Tunceli ging es auf moderater Steigung durch ein Flußtal bergan, das ganze auf 65 km. Leider hatten wir starken Gegenwind, na ja man kann nicht alles haben. Die Straße war gut, wenig Verkehr und die Ausblicke süper, mal ging es durch enge Canyons mit reißendem Fluß, mal wurde das Tal ein wenig breiter und der Fluß rauschte sanft an uns vorbei. Aber immer hohe Felswände links und rechts. Nur ganz wenige Gehöfte, auch das ist Kurdengebiet und 1990 wurde von den Türken hier einige Dörfer zerstört. Das erfuhren wir bei einer kleinen Rast von dem Herrn neben Karl, der sich Bayern-Willi nennt,von hier wanderten 90 % nach Westen und viele davon nach Deutschland aus, so daß wir uns gut unterhielten. Nachdem das halbe Dorf um uns herumstand und wir den Tee unter keinen Umständen bezahlen durften, waren wir zeitlich etwas knapp und sind nur noch bis Pülümür . Hier gibt es das "Christian-Ude-Kultur-Zentrum", ja wirklich, einer seiner Kollegen stammt von hier und Ude kommt wohl gerne hierher ! Hier sind wir in einem einfachen Otel, heißes Wasser gibt es erst ab 19 Uhr, so vertreiben wir uns die Zeit in einem Internetcafé, das die Dorfjugend betreibt und aus allen Rohren Technomusik hört...!
Ausgestattet mit guten Ratschlägen uns vor den Bären, Wildschweinen und Steinböcken in acht zu nehmen, werden wir morgen weiter über die Berge nach Erzincan, das ist dann wieder Türkei - wir werden es an den Kopftüchern merken. Je größer die Stadt um so weniger Kopftücher und lange Mäntel, obwohl das Verhältnis sicher 75 mit und 25 % ohne liegt, hier im Osten jedenfalls.


Heute hatten wir eine phantastische Strecke, von Tunceli ging es auf moderater Steigung durch ein Flußtal bergan, das ganze auf 65 km. Leider hatten wir starken Gegenwind, na ja man kann nicht alles haben. Die Straße war gut, wenig Verkehr und die Ausblicke süper, mal ging es durch enge Canyons mit reißendem Fluß, mal wurde das Tal ein wenig breiter und der Fluß rauschte sanft an uns vorbei. Aber immer hohe Felswände links und rechts. Nur ganz wenige Gehöfte, auch das ist Kurdengebiet und 1990 wurde von den Türken hier einige Dörfer zerstört. Das erfuhren wir bei einer kleinen Rast von dem Herrn neben Karl, der sich Bayern-Willi nennt,von hier wanderten 90 % nach Westen und viele davon nach Deutschland aus, so daß wir uns gut unterhielten. Nachdem das halbe Dorf um uns herumstand und wir den Tee unter keinen Umständen bezahlen durften, waren wir zeitlich etwas knapp und sind nur noch bis Pülümür . Hier gibt es das "Christian-Ude-Kultur-Zentrum", ja wirklich, einer seiner Kollegen stammt von hier und Ude kommt wohl gerne hierher ! Hier sind wir in einem einfachen Otel, heißes Wasser gibt es erst ab 19 Uhr, so vertreiben wir uns die Zeit in einem Internetcafé, das die Dorfjugend betreibt und aus allen Rohren Technomusik hört...!
Ausgestattet mit guten Ratschlägen uns vor den Bären, Wildschweinen und Steinböcken in acht zu nehmen, werden wir morgen weiter über die Berge nach Erzincan, das ist dann wieder Türkei - wir werden es an den Kopftüchern merken. Je größer die Stadt um so weniger Kopftücher und lange Mäntel, obwohl das Verhältnis sicher 75 mit und 25 % ohne liegt, hier im Osten jedenfalls.
Sigrid_Karl - 20. Mai, 16:48
